Stadtbücherei

Stadtbücherei
Burg, Bahnhofstraße 47
Telefon: 0 43 71 - 506 144
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Mo., Di., Do., Fr. von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr
www.stadtbuecherei-fehmarn.de

Klaus Groth

Klaus Groth

Eng verbunden mit der Insel ist auch der bekannte niederdeutsche Autor Klaus Groth, der hier auf Fehmarn von 1847 bis 1853 in Landkirchen lebte. Viele Gedichte und Geschichten sind auf Fehmarn entstanden und besonders ist hier sein größtes Werk, der Quickborn, zu erwähnen. Im Jahr 1852 wurde es veröffentlicht. Dieses Werk sorgte in ganz Schleswig- Holstein zur Wiederbelebung der plattdeutschen Sprache. Klaus Groth steht auch im engen Zusammenhang mit der Landkirchener Kirche, die neben allen anderen Gotteshäusern auf der Insel sehr sehenswert ist. Sein Freund Leonard Selle war Organist an der St. Petri-Kirche. Klaus Groth und Leonard Selle bewohnten das Organistenhaus in Landkirchen, und Selle vertonte viele der von Groth geschriebenen Liedern.
Bekannte Gedichte und Lieder sind hier entstanden!
„Lütt Matten de Haas", „Mien Jehann" und „Mien Moderspraak" sind mit die bekanntesten Werke.


Klaus-Groth Wohnhaus

Michael Kirchner

Porträt MK

Als Journalist hat Michael Kirchner 35 Jahre lang aktuelle Ereignisse, Natur und ihre Schönheiten, Gebäude und Baudenkmäler, Mensch und Tier und vieles mehr auf Fehmarn und dem benachbarten Festland für die Zeitung fotografiert. Im Ruhestand widmet er sich nun gezielt den schönen Motiven, arrangiert künstlerische Fotos und hält besondere Augenblicke mit der Kamera fest. So hat er bereits einen Fotokalender „Fehmarn Momente“ herausgebracht und 2014 war Kirchner mit fünf Motiven beteiligt an der Wanderausstellung „Fehmarnsundbrücke – Die dritte Dimension“. Unter dem Motto „Soundbridge“ hat er dabei eine Reihe von Musikinstrumenten mit den Formen der Brücke in Einklang gebracht. Auch in Michael Kirchners aktuellen Buch „Fast alles über Fehmarn“ (Erscheinungsdatum April 2016 im Verlag vitolibro) finden sich unter den 100 überwiegend historischen Fotos einige aktuelle Bilder des Fotografen.

Helmut H. Krüger

DSCN1546Helmut H. Krüger lebt seit 1963 auf Fehmarn. Er wurde von Henning Wolff ermutigt seine Gedichte der Öffentlichkeit vorzustellen. Seit ca 50 Jahren veröffentlicht er seine Gedichte vorwiegend im Fehmarnschen Tageblatt. 2013 wurde “Mit Herrn Krause durch das Jahr” sein erster Gedichtband veröffentlicht. 2015 folgte mit “Gedichte für den Alltag” ein weiteres Buch. Seit 1994 hat er sich als Textdichter betätigt und zahlreiche Lieder auch für bekannte Interpreten veröffentlicht. Diese wurden u.a in beliebten Unterhaltungssendungen des Fernsehens vorgestellt. Das Fehmarnlied “ Fehmarn - Insel der Sonne” wurde 2012 auf der gleichnamigen CD veröffentlicht. Darüber hinaus schreibt er Kurzgeschichten und Erlebnisberichte. 2018 brachte er mit Walter Neiß den Gedichtband "Gedankenflüge" heraus.

Ryka Krüger

Krueger Ryka BaeltKunst 20190223 CC DSC02979 2

 

Ryka Krüger

lebt auf der Ostseeinsel Fehmarn.
Nachdem sie 30 Jahre lang die Insel immer wieder besuchte, ließ sie sich im Jahr 2005 dauerhaft auf Fehmarn nieder.

Neben ihren geliebten Strandspaziergängen engagiert sich die Ergo-und Atemtherapeutin auch vielfältig im Ehrenamt.

Die Ursprünglichkeit der Natur, die Ruhe und Besinnlichkeit, die besonders in den Herbst-und Wintermonaten erfahrbar ist, sowie das kontrastreiche Farbspiel von Himmel, Wolken und Meer inspirierten Ryka Krüger, diese Atmosphäre mit der Camera einzufangen und das Buch "Fehmarn im Winterlicht" zusammenzustellen (ISBN 978-3947636020)

Ryka Ulrike Krüger | Burg auf Fehmarn

Walter Meß

Walter MessDie plattdeutsche Mundart pflegen und erhalten

Walter Meß pflegt die plattdeutsche Sprache, hält Vorträge und führt durch die Landkirchener Kirche und über die Insel. Er ist Mitbegründer der Klaus-Groth-Stuv in der Grundschule in Landkirchen und Leiter der „Plattdüütschen Runn" der VHS. So ist in Landkirchen in der noch bestehenden Grundschule Klaus Groth zum Gedenken die „Klaus-Groth-Stuuv" entstanden. Hier haben die Schüler noch die Möglichkeit plattdeutsch zu lernen und zu pflegen, und sie sind alle mit sehr viel Freude dabei. So werden überall auf der Insel in Schulen, in verschiedenen Theatergruppen, Vereinen und Gilden Versuche unternommen, die plattdeutsche Mundart zu pflegen und zu erhalten. Besonders auch nunmehr schon seit zwanzig Jahren in der „Plattdüütschen Runn", die der Volkshochschule der Insel angeschlossen ist. „Plattdüüsch schall leeven" heißt es hier immer am Ende eines plattdeutschen Abends, und man ist stolz darauf, wieder etwas für die heimatliche Muttersprache getan zu haben. Bei vielen Veranstaltungen auf der Insel wird Ihnen also die plattdeutsche fehmarnsche Sprache begegnen. Fragen Sie nach, man wird Ihnen freundlich Antwort geben. Plattdüütsch schall leeven!

Walter Neiß

neiss walter portraitWalter Neiß wurde 1950 in Bottrop geboren und lebte ab1953 zusammen mit Eltern und Bruder in Leck in Nordfriesland (damals noch Kreis Südtondern). Nach der Pensionierung zog er im Jahr 2005 mit seiner Frau Helga, einer gebürtigen Insulanerin, nach Fehmarn.
Seine schulischen Interessen lagen immer mehr im mathematischen, technischen oder physikalischen Bereich, sodass er schließlich bei der Bundeswehr das Studium zum Elektroingenieur abschloss.
Warum er mit dieser technisch-naturwissenschaftlichen Ausrichtung zur Poesie kam, erklärt sich Walter Neiß so: „Ich war seit meiner Kindheit wohl schon immer ein kleiner Träumer. Ich weiß es selbst nicht so genau, aber wenn ich mich recht besinne, habe ich schon seit jeher kleine Reime geschrieben, vielleicht als Ausgleich zu der eher trockenen Materie in Schule und Beruf.“
So entstanden im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche Gedichte, immer angeregt durch einen Auslöser, einen Eindruck, eine Emotion. Ein festes Schema dafür gibt es nicht. Immer wieder war da etwas, das ihn inspirierte.

Berührt – bewegt – beeindruckt
Bemerkt – bedacht – beschrieben
Begeistert – beträumt – bereimt

 

Peter Wiepert

Peter Wiepert 4336 Kollenberg

 Wat büst du mien Fehmarn doch schön...

...so heißt es in einem in plattdeutscher Mundart geschriebenem Lied von Peter Wiepert aus Bisdorf.

Peter Wiepert war ein bekannter Chronist der Insel und er beschreibt in seinen Büchern vortrefflich das „alte Fehmarn" mit seinen Sitten und Gebräuchen, die zum Teil noch immer gepflegt werden. In den Vereinen und auch besonders in den vielen Gilden und Theatergruppen der Insel wird vor allen Dingen auch die plattdeutsche Muttersprache noch sehr gepflegt.
Achten Sie einmal zum Beispiel auf dem interessanten Wochenmarkt jeweils mittwochs auf dem Marktplatz auf die Gespräche der Einheimischen. Gerade dort werden Sie feststellen, wie hier auf der Insel noch die fehmarnsche plattdeutsche Sprache gesprochen und gepflegt wird.

 

Nadine Witt

Portrait02 Witt Nadine 20180217Seit 1997 lebt die gebürtige Lübeckerin auf Fehmarn, ist Mutter von drei erwachsenen Kindern. Ihre große Leidenschaft ist seit jeher die Liebe zu Pferden und Büchern.

1975 in Lübeck geboren, absolvierte Nadine Witt eine Ausbildung zur Wirtschaftsassistentin mit den Schwerpunkten Fremdsprachen und Tourismus. Vierzehn Jahre war sie als freie Journalistin beim Fehmarnschen Tageblatt tätig. Aufgrund zehnjähriger Erfahrung ihrer vielschichtigen Tätigkeiten auf einem Ferien- und Reiterhof übernahm sie im Mai 2011 den ehrenamtlichen Vorsitz des Vereins Reiten auf Fehmarn e.V..

Nadine Witt wusste, dass einst grausam zerstückelte Leichenteile von Frauen in ihrem Garten vergraben lagen. Dieses Wissen gruselte und faszinierte Witt gleichermaßen. Was genau war Ende der 60er passiert, wer waren die Frauen und was für ein Mensch war ihr Mörder, Arwed Erik Imiela, der als „Millionär von Fehmarn“ galt? Der Wohnort auf der Insel Fehmarn, Reiten als Hobby, ein großes Interesse an dieser Geschichte und ihre Leidenschaft zu schreiben, waren die Grundlage für die Entstehung ihres ersten Buches, „Der Blaubart von Fehmarn“. Der Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit erschien am 7. November 2013.

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Mit dieser Website möchten wir Kunst und Kultur auf Fehmarn sichtbar machen, denn hier ist mehr los, als manch einer denkt!