"Future – Memories – Diaspora" musikalische Abendandacht in der Petersdorfer Kirche am 4. August 2020

Kirche Petersdorf StJohannis PJirjahlke 150pxAm 04.08.2020 findet um 20:00 Uhr in der Petersdorfer Kirche eine musikalische Andacht statt.
Unter dem Motto

„Future – Memories – Diaspora“

präsentieren Ihnen Polina M. Petreovskaja und Eckhard Kretschmer jüdische und russische Sehnsuchtsmelodien

Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen den Kirchenmusikern Polina M. Petrovskaja (Gesang und Piano) und Eckhard A. Kretschmer (Akkordeon, Piano, Orgel).

Beide leben hier in Ostholstein. Beide haben musikalisch/emotionale Wurzeln in der jüdischen und russischen Kultur. Beide sind hier angekommen, und dennoch teilen sie in ihrer Musik die süße Sentimentalität von Menschen, die Teile ihres „Alten Lebens“ in ihre neue Heimat, in die Diaspora, mitgebracht haben. So, wie man einen Koffer, mit dem man viele Reisen unternommen hat, aufbewahrt, obwohl er eigentlich nie mehr zum Einsatz kommen wird, so bewahren beide in ihren Herzen die Melodien hebräisch-russischer Erinnerungen auf, und öffnen erstmalig gemeinsam das Reisegepäck vergangener Jahrzehnte.

In dieser musikalischen Andacht sind Sie dazu eingeladen, sich dem zu öffnen. Hören Sie, fühlen Sie, wie Herzschläge der Vergangenheit wieder anklopfen, wenn sich zwei Menschen sich behutsam für sie öffnen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

„Feel the Spirit” musikalische Abendandacht in der St. Johannis-Kirche Petersdorf am 28. Juli 2020

feel the spirit joachim thomsAm Dienstag den 28. Juli um 20:00 Uhr findet in der St. Johannis-Kirche Petersdorf unter dem Titel

 „Feel the Spirit”

eine musikalische Abendandacht statt.

Joachim Thoms aus Berlin präsentiert Ihnen mit seinen Orgelimprovisationen viele gute Bekannte, von Vivaldi's Frühling oder Mendelssohn's italienischer Sinfonie bis hin zu Adaptionen über Jazzstandarts oder den Tango „ Liber Tango“. Wie schon in den vergangenen Jahren wird das Konzert von ihm gesungen, gespielt und moderiert.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

 

„Halleluja, Leonard Cohen!“ in der St.-Nikolai-Kirche in Burg am 08. Juli 2020

Birnstein Cohen Plakat Burg„Halleluja, Leonard Cohen!“
Wie der Jude Leonard Cohen Gott lobte, Jesus suchte und unsere Herzen berührte.
Ein Vortrag mit Live-Musik.
Uwe Birnsteins Acoustic Cohen Project

Die Veranstaltung mit Live-Musik findet am Mittwoch, 8.7.2020, um 20.00 Uhr statt.

Bis ins hohe Alter stand der 2016 verstorbene Poet und Liedermacher Leonard Cohen auf der Bühne, schrieb und sang Gedichte und Lieder, die unzählige Menschen bis heute berühren.
Mit tiefem Respekt lobte er Gott. In vielen seiner Lieder verwandte Leonard Cohen Geschichten und Personen der Bibel. In seinem Welthit „Halleluja“ beschrieb er, wie Israels König David die Abgründe der Liebe erlebte. Als Jude aus frommem Haus kannte und schätzte Cohen den Reichtum der biblischen Überlieferung.
Der Theologe und Publizist Uwe Birnstein gibt Einblicke in den jüdisch-mystischen Glauben Cohens. Er geht der Frage nach, warum das Lied „Halleluja“ auch Menschen berührt, die mit dem von den Kirchen vermittelten Glauben nicht mehr viel anfangen können. Und er zeigt, wie unerwartet nah sich Leonard Cohen Jesus fühlte.

Neben seinem Vortrag präsentiert Birnstein sieben Songs von Leonard Cohen.

Abendandacht in Petersdorf 8. September 2020

Kirche Petersdorf Abendandacht 20200908

 

Abschluss der Sommer-Andacht-Reihe in der St. Johannis Kirche

Die preisgekrönte Konzertorganistin Elizaveta Suslova hat in Kaliningrad, Leipzig, Berlin, Frankreich, Polen, Sankt-Petersburg und Lübeck studiert.

Zum Abschluss unserer Sommer-Andachts-Reihe spielt sie Werke von Bach, Buxtehude, Messiaen, Alain, Mendelssohn, Brahms und Giazotto.
 
St. Johannis Kirche Peterdorf
8. September 2020
20:00 Uhr
Eintritt frei – Um Spenden wird gebeten

Abendandacht in Petersdorf dienstags bis zum 8. September 2020

Kirche Petersdorf StJohannis PJirjahlke 150px

 

Bis zum 1. September 2020 findet jeden Dienstag ab 20:00 Uhr die Abendandacht mit wechselnden Themen in der St. Johannis-Kirche in Petersdorf statt.

August Kück und die Burger St. Nikolai-Kirche

Kueck August PortraitSpurensuche

August Johannes Kück wurde am 2. August 1893 in Kiel als Sohn des Ernst Anton Kück und seiner Gemahlin Friederike Wilhelmine geb. Buhmann geboren und starb in Landkirchen am 24.7.1960.

Henning Wolff (✝) schreibt in seinem Artikel 1959:
„August Kück hat es nicht leicht gehabt. Zwar wurde schon in frühen Jahren die Begabung Kücks erkannt, aber Anerkennung fand sie erst sehr spät. Die ersten öffentlichen Preise für Malereien lassen in dem lerneifrigen Schüler früh den Wunsch reifen, Kunstmaler zu werden. Aber die Zeit des ersten Weltkrieges und die nachfolgende Inflation unterbrechen die Ausbildung. Doch der Künstler gibt nicht auf."

Auch heute noch hängen in einigen fehmarnschen Stuben Werke von August Johannes Kück.

 

Kirchen- und Stadtführungen

Stadt- und Kirchenführungen durch das historische Burg unter sachkundiger Führung.
Dauer: 1- 1,5 h, Information: Tourismus-Service Fehmarn, Telefon 0 43 71 - 50 63 33

Lyrik und Orgel in Petersdorf am 21. Juli 2020

Abendandacht in Petersdorf

Pastor Dr. Martin Grahl aus Petersdorf verfasste nicht nur das Buch über die Inneneinrichtungen der Fehmarnschen Kirchen, veröffentlicht im letzten Jahr, sowie Aufsätze und Bücher zu Theologie und Kunstgeschichte, sondern schreibt auch seit seiner Jugend Gedichte. Ein Lyrikband erschien vor mehr als 20 Jahren, der aber vergriffen ist. Nun ist ein neues Buch mit Lyrik da, erschienen im Eigenverlag in der Auflage von nur 100 Exemplaren: „Ich verloren“. Martin Grahl stellt es im Rahmen geistlicher Abendmusik vor am Dienstag, den 21. Juli um 20 Uhr in der Petersdorfer Kirche. Für ihn ist seine lyrische Arbeit nicht von den Fragen zu trennen, die ihn für Gottesdienste beschäftigen. Fragt man ihn, welche Dichter er am meisten im Fach Lyrik schätzt, fallen ihm vor allem Frauen ein: Sarah Kirsch, Hilde Domin und Rose Ausländer. Der schmale Lyrikband ist an diesem Abend auch zu erwerben. Die musikalische Seite des Abends gestaltet Dörte Czernitzky, langjährig Organistin in Heiligenhafen. Sie spielt Choralbearbeitungen auf der Marcussenorgel.
Am Dienstag, 21. Juli 2020 um 20:00 Uhr in der St. Johannis-Kirche in Petersdorf

St. Franziskus-Xaverius-Kirche in Burg

Franziskus-Xaverius-Kirche2 Jirjahlke_Strandkorb_20091124_ASFranziskus-Xaverius-Kirche3 JirjahlkeDie katholische Kirche wurde im Jahr 1956 erbaut. Ein Jugendgästehaus auf dem Kirchengelände ermöglicht Freizeiten auf Fehmarn: Kirche und Ferien – wohl auch deshalb steht der Strandkorb auf dem Kirchenvorplatz!

 

Fotos: Peter Jirjahlke

St. Johannis-Kirche in Bannesdorf

Kirche Bannesdorf-St.-Johannis PJirjahlkeKirche Bannesdorf-innen CJirjahlkeUrkundlich erwähnt wird St. Johannis zum ersten Mal 1359. Der hölzerne Glockenturm stammt von 1701. Es gibt einen Backsteinchor mit Resten spätgotischer Bemalung, der jünger ist als der Hauptteil der Kirche. Sehenswert ist der Rokokoaltar aus dem Jahr 1777 und die alte romanische Taufe aus gotländischem Kalkstein.

 

Fotos: P. & C. Jirjahlke

St. Johannis-Kirche in Petersdorf

Kirche Petersdorf StJohannis PJirjahlkeErntedank Petersdorf 6525 KollenbergDie Kirche stammt aus dem 13. Jhd. Ihr 64 m hoher Turm wurde von den Schiffen als "Tagesmarke" in Belt und Sund genutzt, da er bis zu 20 Meilen über der See sichtbar ist.
64 Linden umringen die Kirche und den anliegenden Friedhof. Als ein Hauptwerk gotischer Schnitz- und Faßkunst gilt der gotische Dreiflügelaltar aus dem 14. Jhd. Das älteste Stück ist die gotländische Kalksteintaufe. Besonders wertvoll ist ein Altarschrein aus dem 15. Jahrundert.

 

Fotos: Peter Jirjahlke, Kollenberg

St. Nikolai-Kirche in Burg

Kirche Burg St Nikolai SIMG0013 gerichtetfreiKirche Burg Blick zum Altar PJirjahlkeDiese gotische Backsteinkirche wurde zwischen 1230 und 1250 erbaut und steht unter dem Patronat des heiligen Nikolaus, dem Schutzherrn der Seefahrer und Getreidehändler. Sehenswert ist der spätgotische quergeteilte Flügelschrein aus Holz, der Blasiusaltar mit Baldachin, die Kanzel - eine Schnitzerei im Stil des holländischen Barocks mit der Darstellung "Madonna auf der Mondsichel". Bedeutend ist auch die Bronzetaufe, an deren Füßen drei Löwen ruhen. Kirchturmbesteigungen unter dem Motto "Burg aus der Vogelperspektive" werden in der Saison jeweils samstags angeboten.

 

Fotos: Peter Jirjahlke

St.-Petri-Kirche in Landkirchen

Kirche Landkirchen P1040524 MessKirche Landkirchen Votivschiff Die-Einigkeit Landkirchen PJirjahlkeDie St. Petri Kirche aus dem 13. Jhd. ist nicht nur eine der schönsten frühgotischen Backsteinkirchen in Schleswig-Holstein, sondern sie ist auch die Hüterin der Geschichte Fehmarns. In ihr findet man die Marienkrone aus der Zeit um 1390 und eines der wertvollsten Votivschiffe der Welt, die hanseatische Kogge von 1617. Doch nicht nur wegen ihrer Kunstschätze hat diese Kirche eine besondere Bedeutung: Sie beherbergt auch den "Landesblock" - eine schwere Truhe, geschnitzt aus einem Eichenstamm, in der sich alle wichtigen Dokumente Fehmarns befanden. Nur wenn die drei Amtsmänner versammelt waren, durfte diese Truhe geöffnet werden.

 

Fotos: Walter Meß und Peter Jirjahlke